Aktuelles

31.01.2012

Zukunftsorientierte, strukturierte Verkabelung

Am 31. Januar und 1. Februar 2012 fand das Simedia-Forum "Reengineering/Sanierung von Rechenzentren im Bestand" in Düsseldorf statt. Herr Hartwig Bazzanella von der NCB hat auf dem SIMEDIA-Fachseminar einen Vortrag zur „Zukunftsorientierten, strukturierten Verkabelung" gehalten. Die Themen des Vortrags waren:

  • Zukünftige Ausrichtung der Systemarchitektur - Rack-Mounted Server / Bladeserver / Pizzaserver
  • Storage / Archiv
  • LWL / Kupfer mit Kat7 + ? Was ist die richtige Verkabelungsstrategie im Rechenzentrum
  • Kabelmanagement
  • Was sagt die Norm?
  • Empfehlung für den Einsatz im Rechenzentrum

29.08.2011

Telekom: Kampf den Kabelanbietern – Massenprodukt Glasfaser / FTTH

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, hat die Telekom ihre Geschäftsstrategie für die nächsten Jahre festgelegt. Dabei wird sich nicht ausschließlich auf den Mobilfunk-Sektor konzentriert, sondern auch das Kabel-Netz soll erweitert werden. Die Verbindungen sollen mittels der schnellen Glasfaser-Technologie (FTTH) realisiert werden, die allerdings die Kosten in die Höhe treibt.

Telekom schafft mit ihrem Vorhaben neue Arbeitsplätze + eine neue interne Gesellschaft

Für den Glasfaser-Ausbau hat die Telekom eine eigene Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich voll und ganz auf die schnellen Lichtwellen-Leiter konzentriert. Fibre to the Home (Glasfaser ins Haus), abgekürzt FTTH, ist das Zauberwort für schnelles Breitband Internet, mit dem die Telekom den Kabelanbietern Parolie zeigen will. Dafür wird laut Aussage der FTD, die sich auf Telekom interne Aussagen bezieht, eine eigene GmbH gegründet (Telekom Tochterunternehmen, das für einige Jahre bis zu 1.500 Leute einstellen wird, um sich voll und ganz auf den FTTH Ausbau zu konzentrieren). Derzeit haben nur einige tausend Haushalte die Möglichkeit, die lichtbasierten Übertragungskanäle zu nutzen – daher soll in diesem Sinne das Nischenprodukt des Glasfaser-Anschlusses zum Massenprodukt gemacht werden, wie es in anderne Ländern weltweit schon verbreitet ist. Und um das zu ermöglichen, müssen die Leitungen ersteinmal unterirdisch verlegt werden und dies erfordert Zeit und vor allem einen großen Berg an Investition. Gemäß einer Information eines Telekom-Sprechers plane das Großunternehmen bis zum Jahr 2013 etwa 10 Milliarden Euro in den Mobilfunk- und Festnetz-Ausbau fließen zu lassen, davon seien in etwa 1,5 Milliarden für das Glasfaser-Projekt vorgesehen. Im nächsten Jahr werden dann auch schon mehrere hundert Mitarbeiter eingestellt. Mit dieser Strategie verspricht sich der Telekommunikationsanbieter Telekom, den Kabelnetz-Betreibern wie Kabel Deutschland, KabelBW, TeleColumbus oder Unitymedia Konkurrenz zu machen, denn potenzielle Kunden der Telekom Entertain-Pakete zieht es zurzeit zu den eben genannten Wettbewerbern, da sie dort höhere Datenraten zu günstigeren Monatsgebühren bekommen. Und genau dieser Vorgang soll anhand der Glasfaser laut Niek Jan van Damme, Telekom-Deutschland-Chef, verhindert werden. Internetfernsehen sowie Turbo-Geschwindigkeiten sind für zukünftige Erfolgsschancen unabdingbar – für knapp 55 Euro ist auch der Kunde mit dabei und das mit bis zu 200 MBit/s und damit schneller, als bei den Kabelanbietern. Doch was genau bietet die Glasfaser gegenüber der Kupferleitung?

Die Glasfaser ist derzeit eine der schnellsten digitalen Technologien, um Daten in Form von Bits zu verschicken. Im Prinzip werden Lichtimpulse durch eine Röhre von einem Ende zu einem anderen Ende geschickt, die dann anschließend durch einen optoelektronischen Wandler in elektrische Informationen umgewandelt werden. Mit dieser Übertragungs-Form kann also nahezu Lichtgeschwindigkeit erreicht werden – da die Transmission der Lichtimpulse jedoch nicht ohne Kontakt mit der Innenwand der Röhre erfolgt, kann zwei Drittel Lichtgeschwindigkeit realisiert werden - in anderen Worten werden die Bits mit einer Rate von 1 Gbit/s transportiert. In den Genuss dieser Highspeed-Technik sollen dieses Jahr weitere 160.000 Haushalte kommen, darunter sind Städte wie Potsdam undHannover . Innerhalb der Telekom FTTH Pilotstädte (etwa 10 in diesem Jahr) entscheiden die Hausbesitzer selbst, ob sie mit Glasfaser versorgt werden möchten. Durch Aktionen ist der Glasfaseranschluss zurzeit noch kostenlos, künftig wird es wohl aber dazu kommen, dass die Hausbesitzer für die schnelle Datenanbindung aber an den Kosten beteiligt werden sollen, dafür wird aber auch der Wert der Immobilie erhöht, denn gerade für Vermieter ist eine schnelle Internetanbindung der Wohnung oft sehr wichtig für die Vermietbarkeit des Objekts. Um neue Glasfaser / FTTH Regionen festzulegen, gibt es Pilotversuche, dass Interessenten einen vorläufigen Vertrag unterschreiben müssen, anhand dessen eine Vorvermarktungsquote errechnet wird, die den Startschuss erteilt, oder eben auch nicht. Wenn sich also innerhalb einer Region genügend Kunden finden, wird mit Glasfaser ausgebaut und wenn nicht, dann bleibt es bei der alten Kupferleitung.

Ein flächendeckender Ausbau des Lichtwellen-Leiters / Glasfasernetz ist aber vorerst nicht zu erwarten, da Experten hierfür eine Summe von rund 40 Milliarden Euro Investition schätzen. Zusätzlich würde die Bundesnetzagentur diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen, um eine zu starke Monopolisierung durch die Telekom zu verhindern. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Strategie der Telekom in den nächsten Jahren bewährt. Fakt ist, die Glasfaser-Technologie hat großen Zukunftscharakter, was sich auch in anderen Ländern zeigt, wo der FTTH Anschluss schon einen deutlich größeren Anteil hat.

Quelle: http://www.kabel-internet-telefon.de/news/26450-telekom-kampf-den-kabelanbietern-massenprodukt-glasfaser-ftth 

22.06.2011

Planung eines Seminars zum Rechenzentrum der Zukunft

2011 planen wir ein Seminar zur Planung von Rechenzentren der Zukunft - wie gestaltet man das passive und aktive Netzwerk im Rechenzentrum.

22.06.2011

Virtualisierung im Rechenzentrum

Am 22. Juni 2011 fand das Simedia-Forum "Energieeffiziente Rechenzentren" statt. Herr Hartwig Bazzanella von der NCB hat auf dem Forum einen Vortrag zur „Virtualisierung im Rechenzentrum“ gehalten. Die Themen des Vortrags waren:

  • Von Innen nach Aussen – wie müssen heute zukünftige Rechenzentren konzipiert werden?
  • Einbeziehung der im Rechenzentrum zu betreibenden Applikationen auf die Anforderungen für die Systemarchitektur - können neue Systeme wirtschaftlicher sein?
  • Virtualisierung der Server und Storage Systeme mit gleichzeitiger Leistungs- und Wärmesteuerung
  • Darstellung des Einsparungspotentials bei der Virtualisierung
  • Thin Provisionierung und Data-Deduplication im Rechenzentrum
  • Die optimale Infrastruktur im Rechenzentrum: Virtualisierung auch im Netzwerk
  • Zusammenfassung und Empfehlung für die Umsetzung

06.05.2010

F(IT) für die Zukunft

Am 6. Mai 2010 fand der "1. F(it) for Future" Kongress der 1stbizz statt. Für die Keynote konnte Frau Dr.-Ing. Anette Weisbecker vom Fraunhofer-Institut gewonnen werden, die über "Cloud Computing: Perspektiven und Herausforderungen" berichtete. Die Agenda enthielt viele weitere Highlights. Herr Bazzanella hat einen Vortrag zum Thema "Das DataCenter der Zukunft - Neue Ansätze in der DataCenter Planung" gehalten. Am Rande der Tagung war auch noch ausreichend Gelegenheit mit Experten über Ihre eigenen Entwicklungen zu sprechen.

26.02.2009

FTTH auf dem Flugfeld

4 Jahre sind vorbei. Am 26.02.2009 erfolgte die Einweihung des neuen FTTH-Netzwerkes auf dem Flugfeld durch Ministerpräsident Oettinger.

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12.10.2007

Simedia-Forum - „Energieeffiziente Rechenzentren und Serverparks“

Am 9. + 10. Oktober 2007 hat das Simedia-Forum in Berlin unter dem Thema „Energieeffiziente Rechenzentren und Serverparks - Erfolgreiche Maßnahmen zur Minimierung des Energiebedarfs“, stattgefunden.

Rechenzentren gehören zu den großen Energieverbrauchern eines Unternehmens. Angesichts drastisch steigender Energiekosten und eines gestiegenen Umweltbewusstseins gibt es mittlerweile zahlreiche Bestrebungen, die Energieeffizienz in Rechenzentren zu optimieren. Die Ziele sind hoch gesteckt, doch viele Lösungen zielen bisher noch auf die Effizienzsteigerung einzelner Komponenten. Eine deutliche Erhöhung der Effizienz wird aber erst durch das sinnvolle Zusammenspiel aller Komponenten erreicht. Die Einsparpotenziale sind enorm.

Herr Hartwig Bazzanella von der NCB hat auf dem Simedia-Forum einen Vortrag zur „Virtualisierung im Rechenzentrum“ gehalten.

Weitere Informationen zum Simedia-Forum finden Sie unter www.simedia.de.

20.09.2007

Wireless & Mobile Security 2007 - „Gefahren beim Einsatz drahtloser Netze und mobiler Endgeräte vermeiden“

Das Forum zum Thema „Gefahren beim Einsatz drahtloser Netze und mobiler Endgeräte vermeiden“ hat vom 17. - 19. September 2007 in Köln stattgefunden. Es ging dabei um Themen wie „Bluetooth Hacking“, „Spionage und Sabotage per Funknetz“, Blackberry-Security“, „Verschlüsselung und Kommunikationssicherheit“, „Sicherheitsaspekte mobiler Betriebssysteme“ und viele weitere interessante Themen.

Herr Hartwig Bazzanella von der NCB hat auf dem Forum einen Vortrag zum „Sicherheitsrisiko mobiler Datenträger“ gehalten.

Weitere Informationen zum Forum Wireless & Mobile Security 2007 finden Sie unter www.iir.de/security-forum.

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